Wandern & Bergsteigen

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  • vor 2 Monaten

    Die letzten beiden Wochen hatte mich ein Infekt beschäftigt, Fieber kam und ging, und erst seit ein paar Tagen fühle ich mich wieder halbwegs belastbar. Also wollte ich vorsichtig testen, was geht, ohne gleich zu übertreiben.

    Der Start war ruhig, ein entspannter Aufstieg, dann ein Abstecher in den Wald. Dort stand wieder dieser Schrofen, an dem ich letztes Mal vorbeigegangen war (Bild 2). Diesmal wollte ich ihn klettern. Nordseitig war aber alles nass: Gras, Fels, auch ein kleiner faustgroßer Tritt, mittig im Wändle, den ich gebraucht hätte. Der Griff darüber war schmierig, die Hände wurden kalt, und die Umgehung durchs erdige Steilgras war auch keine Option. Also Rückzug. Bei trockenen Bedingungen sicher ein schöner Abschnitt, aber heute nicht.

    Schöner wurde es am Südwestabbruch des Schönen Manns. Ich war dort schon einmal vorbeigekommen und wollte den Abschnitt endlich komplett erkunden. Bevor ich ins Steilgras einstieg, kam ich an einer Wand mit Löchern vorbei, die wie eine Fratze wirkte (Bild 5) – Zeugnisse einer vorinkaischen Kultur? Ein seltsamer, aber faszinierender Anblick an diesem Ort. Ganz trocken war es auch hier nicht, aber besser – zumindest bis zur Querung nach der Kante. Zwischen dem unteren und oberen Wandabbruch wachsen kleine Kakteen – ein unerwarteter Anblick, aber irgendwie passend, wenn man sich vorstellt, wie heiß es hier im Sommer wird.

    Bei der Querung auf der Westseite stieß ich auf mehrere gespannte Seile. Als Ausstiegshilfen für die Kletterrouten darunter? Damit hatte ich nicht gerechnet, aber sie fügten sich irgendwie ins Bild ein.

    Oben, am äußersten Ende des Wandabbruchs, blieb ich kurz stehen und schaute hinunter. Ein stiller Moment, der gut tat. Am Ende war es genau der richtige Wiedereinstieg: nichts Übertriebenes, aber eine Tour mit ein paar kleinen Entdeckungen.

    Anmerkungen:

    - Bild 8: Das Gelände ist teils deutlich geneigt, nicht eben.
    - Bild 12: Es ist steiler als es wirkt; hinter der Kante ist es fast senkrecht.

    1 Kommentar
    • Da geht's dir ja wieder viel besser, dass ich schon zu hören. Liebe grüße

      vor 2 Monaten
  • Heute bei bestem Wetter von Semriach auf den Schöckl 😍 danke Silvia fürs begleiten 👍

  • vor 2 Monaten

    Heute auch wieder den Tremmelberg 2mal rauf gegangen.
    Die Wolfsgrube war nur bei ein paar Stellen noch Eisig, aber dafür teils dann sehr matschig dafür.
    Oben war es sehr schön Sonnig und im Tal der Nebel wieder.

  • vor 2 Monaten

    🌅 Fishermans Trail in Portugal

    Hallo,

    ich suche Erfahrungswerte von Menschen die den Fishermans Trail in Portugal gewandert sind.

    Was ist gut, was schlecht gelaufen?
    Was würdet ihr beim 2x anders machen?

    Würde mich über Antworten freuen.

    Danke und viele Grüße
    Tira

    1 Kommentar
    • Hi Tira,
      der Trail ist wunderbar! Ich bin von Porto Covo gestartet, das zweite Mal würde ich in Sao Torpes beginnen. Hab gehört, dass es sich nicht lohnt, in Sines anzufangen, da man erst länger über Industriegebiet/Hafen laufen muss. Hoffe, es hilft.
      Grüße, Slava

      vor 2 Monaten
  • vor 2 Monaten

    Bergmomente sind Glücksmomente - 🥾🧭☀️✌️🥳

  • vor 2 Monaten

    Stillensteinklamm

    3 Kommentare
    • @matthias…..wie meinst du das?

      vor 2 Monaten
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  • vor 2 Monaten

    BMI Alpin- Fit und "stark" am Berg!

    Meine Meinung und was ihr davon haltet:
    Bergsteigen bedeutet für mich unter anderem, sich ständig weiterzuentwickeln.

    Immer besser zu werden ist wichtig – körperlich, technisch und mental. Deshalb gehören regelmäßige Trainingsbergtouren für mich einfach dazu. Sie helfen nicht nur dabei, die Kondition zu verbessern, sondern auch Erfahrung, Sicherheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen.

    Wie seht ihr das: eher Genusswanderer oder auch Lust auf Trainingstouren und Weiterentwicklung?🌻😁

    Viele liebe Grüße Sabine 👋🏼 🍀

    2 Kommentare
    • Da bin ich ganz bei dir, liebe Sabine.
      Grüße aus Graz

      vor 2 Monaten
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  • vor 2 Monaten

    Die heutige Wettervorhersage war eher bescheiden, aber wie heißt es so schön? " Die Hoffnung stirbt zu letzt", und wir wurden mit einem tollem Bergerlebniß belohnt! Danke für eure Zeit und dabei sein heute!

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