Der jüdische Friedhof in der Seegasse in der Rossau ist die älteste noch erhaltene israelitische Begräbnisstätte Wiens. Er wurde 1517 angelegt und erstmals 1582 urkundlich erwähnt.
Im Zuge der Vertreibung der Wiener Juden 1670 war er vom Abriss bedroht, doch die Söhne des Bankiers Jakob Koppel Fränkel bewahrten ihn mit einer Zahlung von 4.000 Gulden „auf ewige Zeiten“ vor der Zerstörung. 1698 errichtete der Hofbankier Samuel Oppenheimer neben dem Friedhof das erste jüdische Spital und Versorgungshaus in Wien.
Übrigens:
Dabei kann man sich auch den Prunksaal in der Nationalbibliothek gratis ansehen.
Vortrag kostenlos!
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GLG Michael