Das es bei der letzten Führung eine derart lange Warteliste gab schreibe ich sie ein zweites Mal aus. Die Elisabethenkirche kennen die meisten vor allem als Ort der legendären Ü30 Parties. Die Kirche hat aber eine spannende Geschichte, die wir bei dieser Führung kennen lernen dürfen.
Der neugotische Kirchenbau wurde ab 1857 als erste evangelische Kirche in Basel nach der Reformation erbaut. Später wurde sie als eigentliche Gemeindekirche überflüssig. Sie sollte erst einem Atelierhaus für das Stadttheater weichen, dann als Musikinstrumentenmuseum genutzt werden. Es kam alles anders.
Die wechselvolle Geschichte wird uns Historiker André Salvisberg erzählen. Pfarrer Frank Lorenz erklärt das heutige, ganz besondere Nutzungskonzept als "offene Kirche" für alle. Weitab von den sonst üblichen Sonntagsgottesdiensten bietet sie Raum für Veranstaltungen von Technoparty bis Benefiz-Galadiner. Vor allem aber gibt sie Raum für Begegnungen.
Als besonderes Highlight dürfen wir noch die Krypta unter der Kirche besuchen. Sie ist normalerweise nicht zugänglich. Dort ruhen die Kirchenstifter Christoph und Margaretha Merian.
Die Teilnahme ist gratis. Die beiden erbitten von den Teilnehmenden statt dessen eine gern etwas grosszügigere Kollekte. Diese braucht es, um die sozialen Projekte der Kirche weiterhin finanzieren zu können.